Liebe Patientinnen, liebe Patienten, Begleitpersonen und andere Besucher unserer Praxis

 

Die jetzige Patienteninformation erscheint etwas früher als geplant. Ich muss Ihnen leider mit grossem Bedauern mitteilen, dass meine langjährige Praxiskollegin Fr. Dr. med. Sandra Fussen, nicht mehr nach Othmarsingen zurückkehren wird. Nach dem Mutterschaftsurlaub wird sie am 1.2.20 in Zofingen, wo sie jetzt auch wohnhaft ist, in die Praxis von Dr. med. Peter Frösch einsteigen. Da der Arbeitsweg nach Othmarsingen lang und mühselig war, jetzt nochmals ein Baby auf die Welt kommen wird, kann ich das sehr gut begreifen. Für mich war der sehr kurze Arbeitsweg mit den kleinen Kindern stets ein grosser Vorteil. Fr. Dr. med. Fussen wurde in unserer Praxis sehr geschätzt. Viele Patienten waren froh, sie als Hausärztin hier zu haben. Ich freue mich auch, dass ich ehemalige Patienten jetzt wieder betreuen kann. Für mich bedeutet es aber auch, dass ich mich auf die Suche nach einer Praxispartnerin oder eines Praxispartners machen werde, mit dem Ziel, die Grundversorgerpraxis hier in Othmarsingen auch später dem Dorf erhalten zu können. So bin ich im Moment auch sehr froh, dass Herr med. prakt. Boris Gospodinov noch bei mir ist und mich unterstützt.

 

Auch von Seiten der MPA`s wird sich eine Veränderung ergeben. Frau Debora Knutti wird die Praxis verlassen. Sie ist jetzt auf der Suche nach einer neuen Stelle, sobald sie hier fündig ist, macht sie sich auf zu neuen Ufern. Ich finde es sehr wichtig, dass die jungen Frauen auch noch andere Praxisformen kennen lernen. Mit diesem interessanten, abwechslungsreichen Beruf haben sie viele Möglichkeiten.

 

Ich möchte Sie auch nochmals auf das Hausarztmodell und seine Bedeutung aufmerksam machen. Es gibt Krankenkassen, die das offizielle Hausarztmodell anbieten. Für Sie als so Versicherte bedeutet das, dass sie dem gewählten Hausarzt ihr Vertrauen als medizinischer Berater schenken und diesen um Rat fragen, wenn eine spezialärztliche Behandlung ansteht. Ist sie notwendig und wenn, wo. Dafür sehe ich mich als Hausärztin zuständig. Diese spezialärztlichen Überweisungen muss ich den Kassen melden, das geschieht elektronisch. Diese Krankenkassen verpflichten sich, pro Patient eine Vergütung zu bezahlen, die der Hausärzteverein für Fortbildungen, Qualitätszirkel etc. einsetzt. Der Hausärzteverein HVLSW (Hausärzteverein Lenzburg, Seetal, Wynental) ist mittlerweile schon 22 Jahre alt. Die Statistik hat auch gezeigt, dass Versicherte im Hausarztmodell deutlich günstiger behandelt werden als nicht im Hausarztmodell Versicherte. Es gibt aber auch Kassen, die bieten ein Listenmodell an, solche Kassen verpflichten sich zu gar nichts gegenüber uns Ärzten. Wir wissen oft gar nicht, wer so versichert ist und merken es erst, wenn jemand einen speziellen Brief an die Kasse braucht, damit diese den Spezialisten auch bezahlen, auch wenn es über mich gelaufen ist. Also prüfen Sie gut, wie und wo sie versichert sind und rufen sie uns an, bevor sie eine Spezialuntersuchung auf eigene Faust in Anspruch nehmen. Ich kann im Nachhinein hier keine Kostengutsprache machen, da ich ja auch nichts dazu zu sagen hatte. Vorteil für Sie ist, dass die Krankenkassenprämie tiefer ist, wenn man das Hausarztmodell in der Krankenversicherung gewählt hat. Es soll Sie aber nicht nur die tiefere Prämie locken sondern auch Ihr Hausarzt, der versucht, Sie nach bestem Wissen und Ihrer aktuellen Lebens- und Krankheitssituation entsprechend optimal zu beraten.

 

Nun weise ich sie noch darauf hin, dass ich im September nochmals eine Woche Ferien machen werde. Vom 14.9. – 22.9.19 sind wir eine Woche im Jura. Darauf freue ich mich sehr. Es werden nochmals Familienferien mit unseren Töchtern und den beiden Pferden werden. Dr. med. Marco Studer unser Kardiologe wird am Mittwoch und Freitag arbeiten.

 

 

Ihre Frau Dr.med.Claudia Zuber-Bürgisser

Liebe Patientinnen, liebe Patienten, Angehörige, Begleitpersonen und andere Besucher

 

Der Sommer ist definitiv da, hochsommerliche Temperaturen haben wir bereits geniessen dürfen und sehr viel schönes Wetter. Niederschläge hat es bis jetzt auch immer wieder gegeben, was den Garten freut und mich auch. Die Vegetation ist üppig. Auch in unserem kleinen Gemüsegarten konnten schon Salate geerntet werden und so nebenbei wächst noch Kresse und Rucola. Vieles kann einfach so gepflückt werden. Kurze Ferien haben uns, dem Wetter folgend nach Frankreich geführt. Wir sind durch die Provence gefahren, haben die Lavendelfelder bewundert. Rund um Cavaillon entdeckten wir Spargeln und Melonen. Dieses Gebet ist fruchtbar, muss aber bewässert werden. Diesen Dienst übernimmt der Fluss Durance, der in einem ausgeklügelten Kanalsystem aus dem Gebirge Richtung Mittelmeer geleitet wird.

Ich möchte Ihnen mitteilen, dass Frau Dr. Fussen ihren Mutterschaftsurlaub ab1.7.19 antritt. Wir wünschen Fr. Dr. Fussen für die letzten Schwangerschaftswochen, die Geburt und die kommenden Monate alles Gute.

Unser Praxisassistenzarzt, med. prakt. Boris Gospodinov und ich werden die Praxis in dieser Zeit weiterführen. Herr Gospodinov hat sich sehr gut eingelebt und kennt schon einige Patienten. Für mich ist es immer wieder spannend, die jungen Leute am Werk zu erleben, es ist eine Bereicherung. Auch Sie warten mit Tipps auf und ich lerne immer gerne Neues. Mit der Digitalisierung kommen diese einfach spielend zurecht und helfen mir auch auf die Sprünge, ich denke da so an die You Tube Filmli etc.

Ich weise Sie nochmals darauf hin, dass wir angewiesen sind, dass Sie neue Angaben zu Ihrer Person, Adresse, Telefon Nr., Versicherung unbedingt melden sollten, Sie können das auf verschiedenen Kanälen tun, Telefon, Mail direkt am Empfang. Wir sind auf diese Daten angewiesen. Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass z.B. Telefon Nr. nichts mehr aktuell ist, dann können wir Sie auch nicht erreichen für ein neues Aufgebot oder eine Mitteilung.

Eine Bemerkung noch zur Samstagssprechstunde. Es gibt beliebte Termine in der Praxis, diese sind z.B. am Morgen in der Früh und auch am Samstag. Bedenken Sie, dass die Termine zwischen 7-8 Uhr morgens besonders wichtig sind. Wenn jemand den Termin dann nicht einhält, stehe ich Däumchen drehend da. Das ist nervenaufreibend, auch wenn Sie verspätet kommen. Am letzten Samstag wurden wieder locker ohne Benachrichtigung von 6 Patienten Termine verpasst. Das sind eigentlich 1 ½ Arbeitsstunden. Um diese Problematik wissend, wird die Agenda hier grosszügig doppelt geführt. Wie die meisten wissen, und auch schon erfahren haben, ist das Zeitmanagement unsere grösste tägliche Herausforderung. Aus diesem Grunde sind wir übereingekommen, dass wir für verpasste Termine 20-40.—Fr. in Rechnung stellen werden.

Vor kurzem war ich an einer Fortbildung bezüglich Fahreignung, die ja neu erst ab 75 Jahren regelmässig vom Strassenverkehrsamt angeordnet werden. Wir führen diese Untersuchungen seit Jahren in der Praxis durch. Die Betroffenen bekommen eine Aufforderung. Die Untersuchung beinhaltet verschiedene Teile, immer einen Sehtest, der oft auch durch einen Augenarzt vorher erfolgt, wir sind froh, wenn wir das wissen und Sie diesen ggf. sogar direkt mitbringen. Visus und Gesichtsfeld sollten vermerkt sein. Dann gibt es eine körperliche Beurteilung. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf den Bewegungsabläufen, dem Gleichgewicht, der Herz-Lungensituation und der Koordination. Zudem werden verschiedene Tests bezüglich der Gedächtnisleistung durchgeführt. Ab 80 Jahren immer vollständig. Diese Untersuchung wird von den MPA`s vorgenommen und anschliessend mit Ihnen besprochen. Wir beurteilen sie als fahrgeeignet oder eben nicht. Grenzfälle werden dem STVA gemeldet und es gibt eine anschliessende weitere Untersuchung oder eine praktische Fahrprüfung mit einem Experten. In Ihrer Verantwortung steht die Fahrfähigkeit, dass bedeutet Tagesform abhängig, bin ich heute fit genug ein Fahrzeug zu steuern. Für diese Untersuchung werden von uns je nach Aufwand 120.- 200.- Fr verlangt und in Rechnung gestellt.

Nun wünsche ich Ihnen einen tollen Sommer, vielleicht mit einem Bad im See und trotzdem genügend Regen für die Natur. Die Praxis bleibt ferienhalber am 20.7. – 4.8.19 für 2 Wochen geschlossen.

Ihr Frau Dr. med. Claudia Zuber-Bürgisser

 

Liebe Patientinnen, liebe Patienten, Begleitpersonen und Besucher unserer Praxis

Schon ist das neue Jahr einige Tage alt. Ich hoffe, dass es Ihnen viel Freude und wertvolle Begegnungen bringt. Was das Schicksal uns auferlegt, dass wissen wir nicht. Das was wir irgendwie beeinflussen können, möge allen gut gelingen.

Die Zeit rinnt sehr schnell vorbei, mir aber ist zwischen Weihnachten und dem Jahresbeginn im Unterland unter dem Hochnebel die Zeit doch plötzlich langsam vorgekommen. Ich habe, nachdem die Familie verreist war, alleine in Othmarsingen gearbeitet und die Nachmittage für einen Ausritt benutzt. Dabei konnte ich sehr gut nachdenken. So viele Lebensgeschichten sind an mir vorbei gezogen, sodass ich wirklich dazu kam, immer wieder mal inne zu halten und kurz Ereignisse von 2018 vor dem inneren Auge nochmals vorbeiziehen zu lassen. Ein Spaziergang hatte mich auf den Friedhof in Othmarsingen geführt, dabei sind mir die Gesichter der Verstorbenen nochmals begegnet. Und so kam ich zum Gefühl, dass die Zeit doch nochmals kurz angehalten wurde.

Und dann bin ich ins Berner Oberland gereist. Hier oben hatte es Schnee, zwar nicht haufenweise und viel Sonne, so wurde ich zu neuen Taten geradezu eingeladen. Und ich wünsche Ihnen auch viel Schwung, die bevorstehenden Aufgaben zu bewältigen.
Die Silvesternacht mit dem Glockenschlag und viel Feuerwerk hat die guten Vorsätze aufleben lassen und vielleicht gelingt ja der eine oder andere wirklich. Dranbleiben, heisst hier die Devise.

Für uns in der Praxis bedeutet der Jahreswechsel auch, dass wir aufräumen müssen. Unsere Lehrtöchter haben die Praxis wieder auf Vordermann gebracht. Ich muss neue Ordner anlegen, Aufschrift 2019. Es bedeutet auch, dass einige von Ihnen evt. die Krankenkasse gewechselt haben. Bitte denken Sie daran, dies auch am Empfang zu melden. Es ist auch mit ein Grunde, dass unsere MPA`s immer wieder nach der Krankenkassenkarte fragen. Ebenfalls wichtig sind Adressänderungen, sowie neue Telefonnummern oder Mail-Adressen. Wir versuchen aktuell zu bleiben.

Meine Mitarbeiterinnen hatten die Möglichkeit ein paar Freitage einzuziehen, weil eben der Praxisbetrieb nur reduziert aufrecht erhalten wurde. Zusammen mit den Lehrtöchtern und einer MPA versuchten wir die Notfälle zu versorgen und die Patienten entsprechend zu beraten. Frau Tamira Gloor, im dritten Lehrjahr übernahm die Verantwortung. Sehr gut hat sie diese Aufgabe gemeistert. Mich freut es jeweils ganz besonders, wenn ich hier merke, dass die Ausbildung sitzt und auch praktische Erfahrung vorhanden ist. Frau Céline Weyenet organisierte die Sprechstunde und Frau Ronja Sommer sorgte für eine saubere und aufgeräumte Praxis. Ganz froh war ich aber auch, dass unsere Frau Mina Davorovic neben der Praxisreinigung für mich kochte und den Haushalt führte. Sie ist jetzt schon bereits 12 Jahre bei uns und gehört auch zum Praxis- und Familienteam. Ohne all diese wertvollen Mitarbeiterinnen geht es nicht. Ich nütze die Gelegenheit auch Ihnen für die geleistete Arbeit zu danken.

Also und nun nehmen wir alle das 2019 in Angriff, versuchen unser Bestes zu geben und aus Fehlern zu lernen. Ich freue mich auf die Gespräche mit Ihnen und hoffe, dass es mir gelingt, sie umfassend und persönlich zu beraten und zu begleiten.

Ihre Frau Dr.med.Claudia Zuber-Bürgisser

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