Spirometrie

Untersuchung der Lungenfunktion

Hintergrund

Bei der Spirometrie handelt sich um ein diagnostisches Verfahren zur Lungenfunktionsprüfung. Es können atemabhängige Lungenvolumina gemessen und graphisch im Spirogramm dargestellt werden. Ferner wird die Fluss- Volumen- Kurve aufgezeichnet.
Über ein Mundstück wird bei mittels Nasenklemme verschlossener Nase in ein Schlauchsystem geatmet, welches mit einem Spirometer verbunden ist. Es werden dabei sowohl die Atemgeschwindigkeit als auch die Strömungsgeschwindigkeit der Atemluft gemessen. Während der Einatmung nimmt das Lungenvolumen zu, während der Ausatmung ab.

Ablauf

Die Spirometrie ist ein Routine-Verfahren zur Überprüfung der Lungenfunktion, das von der medizinischen Praxis-Assistentin durchgeführt wird. Es werden Aufforderungen seitens der medizinischen Praxis-Assistentin gegeben, nach zunächst ruhiger Atmung ganz tief aus und anschliessend einzuatmen. In einem zweiten Schritt soll maximal viel Volumen in kurzer Zeit ausgeatmet werden. Nach Durchführung des Tests errechnen sich Messdaten, die Hinweise für das Vorliegen einer Erkrankung der Atemwege und Lunge geben.
Der spirometrische Test ist abhängig von der aktiven Mitarbeit des Patienten. Er ist schmerzfrei, die Untersuchung dauert ca. 5 Minuten.

Aussagen

Bei guter Patienten-Mitarbeit werden obstruktive (Verengung der Atemwege) und restriktive (Verkleinerung der Lungenvolumina) Störungen der Lungenfunktion sicher erkannt.
Die Spirometrie ist deshalb eine Basis-Untersuchung bei allen Patienten, die in Ruhe oder unter körperlicher Aktivität unter Luftnot (Dyspnoe) leiden.
Basierend auf den Ergebnissen der Spirometrie können weitere Untersuchungen erforderlich sein (z.B. Überweisung zum Pneumologen für weitergehende Untersuchungen der Lungenfunktion).