Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Begleitpersonen und Besucher

Wir starten bei brütender Hitze in ein neues Semester. Mein Mann und ich sind aus den Ferien in USA und Canada zurückgekehrt, wo wir Freunde besucht haben. Das war interessant und auch anstrengend. So gut ist mein Englisch nun auch wieder nicht und zuhören, aufnehmen und verstehen, das ist so eine Sache. Aber trotzdem durfte ich feststellen, auch mit Hilfe von Google Translater, dass mit den vergehenden Tagen eben auch die Übung wieder wächst, das macht auch Mut und Freude. Sprache ist ein so wichtiges Element um verstanden zu werden, wie wir es ja aus der ganzen Integrationsfrage wissen. Zuerst besuchten wir Portland      ( Oregon ) und von dort die Pazifikküste, wo es wegen den Temperaturdifferenzen, Landesinneres-Meer morgens Nebel hatte. Dann reisten wir per Auto via Seattle nach Vancouver Canada zu Bekannten, wo wir eine Rundreise unternahmen. Die Distanzen sind für uns aus der Schweiz einfach unglaublich. Den dort Heimischen macht es kaum etwas aus, so an einem Tag kurz mal Bekannte mit einer 3 stündigen Anfahrtszeit zu besuchen. Auch hier im Westen der USA und Canada war es extrem heiss und trocken.z.T. hatte es auch Waldbrände, so dass der Highway gesperrt werden musste. In Whistler, wo die olympischen Winterspiele 2010 stattgefunden haben, ist kein Sommerskifahren mehr möglich, Gletscherschwund. Schlussendlich war ich froh, wieder in der Schweiz zu sein und erledigte, die Nach-Ferien-Arbeiten ziemlich schwitzend in der Praxis. Das Aufräumen braucht jeweils zwei Tage. Diese sind mit Jetlag manchmal auch etwas länger.

Sie treffen uns neu in einem einheitlichen Tenü an, welches unser MPA-Team ausgesucht hat. Es dauerte zwar eine Weile, aber jetzt sind wir alle eingedeckt. Weisse Hose und blaues Oberteil, mit Namenszug. Es ist aber möglich, dass die momentane Hitze noch Ausnahmen benötigt, kurze Hosen z.B. Unsere Praxis ist neu geputzt und alles eingerichtet. Ein Teil des MPA-Team übernimmt das jeweils. So sollte also der Start am 6.8.18 gut gelingen. Wir versuchen mit allen Mitteln, die Temperaturen so angenehm wie möglich zu halten.

Es gibt auch Neues von der Personalseite. Sarah Seiler hat ihre Lehre als MPA erfolgreich abgeschlossen. Sie war mit einem Notendurchschnitt von 5.3., eine der besten Absolventinnen, darüber haben wir uns sehr gefreut. Sie wird weiterziehen und in einer kardiologischen Praxis arbeiten. Frau Zsuzsanna Jezler verlässt ebenfalls unser Team aus persönlichen Gründen. Wir wünschen den beiden für die Zukunft natürlich alles Gute.Frau Sabrina Fleischmann hat erfolgreich die BMS berufsbegleitend abgeschlossen und hat den Wunsch geäussert jetzt zu 100% bei uns weiterzuarbeiten. Sie hatte ja schon die Lehre bei uns absolviert und hat im Team die Stellvertretung. von Frau Daniela Zanga (leitende MPA , Praxismanagerin ) inne und ist für`s Rechnungswesen verantwortlich.

Neu haben wir Frau Ronja Sommer als Lehrtochter bei uns im Team. Bei den Auszubildenden gibt es dann immer eine Rochade. Es ist Usus, dass im ersten Lehrjahr, der Praxisablauf gelernt und gelebt wird. Zudem ist Aufräumen das grosse Thema, so lernt die zukünftige MPA, wo was versorgt ist. Ehrlich gesagt, wissen meine MPA`s oft besser als ich, wo spezielle Materialien aufbewahrt werden. Deshalb ist es für den Praxisbetrieb enorm wichtig, dass immer alles aufgefüllt und aufgeräumt ist. Ich bin absolut der Meinung, dass Ordnung den Alltag erleichtert und Zeit und Geld spart.  Im zweiten Lehrjahr ( aktuell Céline Weyeneth )steht dann das Erlernen der Laboruntersuchungen und das Schreiben von berichten im Vordergrund.  Tamira Gloor, jetzt im 3.Lj. wird fit gemacht für die Abschlussprüfung und muss dann eigentlich alles rund um die Praxis können und wissen. Unsere nächste Teamsitzung, die wir ja auch regelmässig abhalten, findet dann anfangs September statt. Dort besprechen wir , was so ansteht. Ein Thema sind auch immer die Fehler, die im Alltag passieren und die Kritik, die immer mal wieder ankommt. Wir sind dankbar, wenn sie uns auch kritische Gedanken mitteilen und versuchen nach unseren Möglichkeiten, die aufgeführten Punkte zu verbessern.

Nun wünsche ich Ihnen trotz allem noch gute Sommertage und warte mit Ihnen auf die Abkühlung und hoffentlich endlich Regen, um all die ausgetrocknete Natur wieder zu beleben.

Ihre Frau Dr.med.Claudia Zuber-Bürgisser