Liebe Patienten, Angehörige, Begleitpersonen und Besucher

Schwere Stürme sind im Januar über das Land gezogen, Burglind, Evi und Friederike haben für Windböen, Schnee und Regen gesorgt. Im Wald begegneten wir viel Sturmholz und es hatte grosse Pfützen und Bäche, wo man es nicht vermutet hätte. Der Klimawandel scheint sich bemerkbar zu machen. Bereits blüht der Hasel, was die Allergiker zu spüren bekommen. In unserem Garten zeigen sich Schneeglöckchen und Winterlinge. Die Krokusse werden nicht lange auf sich warten lassen.
Donald Trump, Mr. President hat Davos besucht und für Wirbel am WEF gesorgt. Schlussendlich hat er alle in seinen Bann gezogen und alle Staatschefs wollen das Beste für ihr Land, hat Alain Berset bestätigt. Leider ist das Beste nicht für alle Teile der Bevölkerung gleich gut. Man hofft jedenfalls für die USA, dass Obamacare mit Zugang zum Gesundheitswesen für alle bestehen bleibt. Bei uns in der Schweiz ist es immer noch so, dass alle Zugang zu den medizinischen Leistungen haben.

Aktuell sind wir in der Praxis mit sehr vielen Grippeerkrankungen beschäftigt. Zum Teil sind die Leute wirklich ein paar Tage krank, Gliederschmerzen, Fieber, Erkältungszeichen. Die Hausmittel haben hier auch einen Platz, Honigmilch gegen Hustenreiz, Dämpfe mit Kamillentee etc. Wir haben in unserer Praxis den
4-Fachimpfstoff verwendet, welcher doch auch im Influenza B Bereich recht gut schützen soll. Einen 100%-igen Schutz gibt es auch da nicht. Meine Erfahrung ist aber, dass diejenigen, die sich regelmässig impfen liessen, whs. einen breiten Schutz aufbauen konnten, weil sich der Körper schon mit so vielen HN Varianten auseinandersetzen musste.
Ich erinnere Sie nochmals an die möglichen Vorsorge- und Hygienemassnahmen:

  1. Hände waschen, ggf. desinfizieren
  2. Husten und Niesen in ein Taschentuch
  3. In die Armbeuge husten oder niesen
  4. Distanz wahren, 1 m hilft schon, ggf. Mundschutz tragen und Vermeidung von Menschenansammlungen

 

Wir sind anfangs Jahr mit dem neuen, vom Bundesrat verfügten, Tarif gestartet. Für uns Grundversorger bedeutet es, dass unsere Konsultationen etwas aufgewertet worden sind. Die Leistungen in Abwesenheit sind aufgesplittet worden, so machen wir jetzt Rezepte in Minuten, Physiotherapieverordnungen in Minuten, Gespräche mit Angehörigen in Minuten, was sich auf der Rechnung in verschiedenen Tarifpositionen niederschlägt. Die Konsultationen beginnen oft schon vor dem Patientengespräch, nämlich wenn wir die Akte kurz noch studieren und auch ein Nachgang ist möglich, es geht auch darum Auskünfte etc. einzuholen oder noch kurze Texte zu verfassen. Die technischen Leistungen wurden erheblich gekürzt, was sich bei den kardiologischen Untersuchungen zeigt, so sind diese Untersuchungen, z.B. 24-Std. Blutdruck oder EKG erheblich gekürzt worden.

Nun hoffe ich doch noch auf Winterwetter und schöne Sportferien!

Frau Dr.med.Claudia Zuber-Bürgisser